Vorlesungen zu Luther in Taiwan

Vorlesungen zu Luther in Taiwan

Es ist immer wieder eine Überraschung und eine Freude, wie begeistert Luthers Theologie außerhalb seiner europäischen Heimat aufgenommen wird. Ende April hielt Prof. Dr. Sarah Hinlicky Wilson am China Evangelical Seminar in Taipei, Taiwan, vor einem sehr engagierten und enthusiastischen Publikum ein dreitätiges Seminar zum Thema „Reconsidering Martin Luther for the 2017 Reformation Anniversary: Theological Insights and Ecumenical Hopes“.

Kolloquium in Venedig

Kolloquium in Venedig

2017 ist das Jahr des 500. Jubiläums der Reformation. Das Strasbourger ökumenische Institut hat in der Vorbereitung dieses Jubiläums eine wichtige Funktion, und auch im kommenden Jahr werden die Institutsmitglieder an vielen Kolloquien und Vorträgen beteiligt sein. So hat das Strasbourger Institut, welches die ökumenische Forschungsarbeit für den Lutherischen Weltbund leistet, entscheidend zu der Erarbeitung des Textes „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ beigetragen in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-Möhler-Institut, das den gleichen Auftrag hat im Namen des Päpstlichen Einheitsrates. Die beiden Institute haben auch die Liturgie mit erarbeitet, die der Papst feiern wird bei dem Treffen des LWB und des Einheitsrates am 31. Oktober 2016 in Lund.

Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Nach siebeneinhalb Jahren als Assistant Research Professor am Institut kehrt Prof. Sarah Hinlicky Wilson mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten zurück. Während ihrer Zeit in Strasbourg war Wilson Beraterin in der Internationalen lutherisch/orthodoxen Dialoggruppe und führte verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit orthodoxen Theologen durch, unter anderem eine Tagung zu Elisabeth Behr-Sigel und die Gründung der Lutheran-Orthodox Theological Fellowship. Sie gehörte auch der Proto-Dialoggruppe des Instituts mit pentekostalen Theologen an, nahm an der Planung für den offiziellen Dialog zwischen dem LWB und den klassischen Pfingstkirchen teil und verfasste eine Studie mit dem Titel A Guide to Pentecostal Movements for Lutherans (Eine Einführung in die Pfingstbewegungen für Lutheraner).

Ecumenical Training for Interreligious Contexts: Ein Seminar mit 13 Teilnehmenden aus Gambia

Ecumenical Training for Interreligious Contexts: Ein Seminar mit 13 Teilnehmenden aus Gambia

Vom 9.-13. Januar 2016 besuchte eine Gruppe von 13 Pastorinnen und Pastoren aus Gambia, einem kleinen Land in Westafrika, das Institut. Die Pastoren vertraten sieben Konfessionen des Gambia Christian Council (GCC): die römisch-katholische, die lutherische, die reformierte, die anglikanische, die methodistische und die baptistische Kirche sowie die Assemblies of God. Die Christen, die eine kleine Minderheit in diesem vorwiegend muslimischen Land darstellen, hatten bereits ein gutes Verhältnis zueinander und wollten die ökumenische Gemeinschaft in Gambia vertiefen und verstärken.

Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Abgeschlossene Doktorarbeiten

Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Abgeschlossene Doktorarbeiten

Ein besonderer Schwerpunkt des Instituts ist die Zusammenarbeit mit der Strasbourger Universität. Dabei geht es nicht zuletzt um Studenten, die ihre Doktorarbeiten über ökumenische Themen erstellen und dafür reichlich die theologische Kompetenz und die gute Bibliothek des Instituts in Anspruch nehmen. Zwei dieser Arbeiten wurden im Oktober 2015 abgeschlossen. Die Verteidigungen fanden im Dezember statt, und beide Arbeiten erhielten die Bestnote „excellent“. Bei beiden Kandidaten handelt es sich um nicht-lutherische Theologen, die in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Veranstaltungen des Instituts nicht nur beteiligt waren, sondern auch Vorträge bei den jährlichen Sommerseminaren hielten.