A Guide to Pentecostal Movements for Lutherans

A Guide to Pentecostal Movements for Lutherans

Das Institut freut sich, das neue Buch von adjunct professor Dr. Sarah Hinlicky Wilson ankündigen zu können: Guide to Pentecostal Movements for Lutherans.

Die Vorgeschichte des Buches begann, als Wilson 2008 an einer Tagung des „Proto-Dialogs“ zwischen Lutheranern und Pentekostalen in Zürich teilnahm. Das Institut für Ökumenische Forschung hat diesen Dialog sechs Jahre lang geführt. Wilson war auch bei den folgenden Treffen dabei und beteiligte sich an der Abfassung des Abschlussberichts des Proto-Dialogs, Lutherans and Pentecostals in Dialogue. In den darauffolgenden Jahren, als der LWB auf die Einsetzung eines formellen Dialogs mit klassischen Pentekostalen hin arbeitete, erkannte Wilson, dass Lutheraner zuverlässige Informationen und Deutungen der Pfingstbewegung und ihrer vielen Varianten dringend brauchten. Dies führte schließlich zur Abfassung dieses neuen Handbuches, das erfreulicherweise zur gleichen Zeit erscheint, wie die erste formelle Dialogsitzung im September in den Philippinen stattfindet.

Sommerseminar 2016

Sommerseminar 2016

Bei einer Tagung im Institut für ökumenische Forschungin Strasbourg beschlossen am 15. April 1966 das Päpstliche Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen und der Lutherische Weltbund (LWB), eine Kommission einzusetzen. So begann vor 50 Jahren der internationale lutherisch/katholische Dialog, welcher bis heute arbeitet und zu entscheidenden Fortschritten gelangen konnte.

Dieses Jubiläum veranlasste das Strasbourger Institut in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-Möhler Institut von Paderborn sein diesjähriges 50. Sommerseminar vom 4. bis 11. Juli diesem Dialog zu widmen. Als Referentinnen und Referenten wurden die wichtigen Akteure der verschiedenen Phasen dieses Dialogs eingeladen.

Vorlesungen zu Luther in Taiwan

Vorlesungen zu Luther in Taiwan

Es ist immer wieder eine Überraschung und eine Freude, wie begeistert Luthers Theologie außerhalb seiner europäischen Heimat aufgenommen wird. Ende April hielt Prof. Dr. Sarah Hinlicky Wilson am China Evangelical Seminar in Taipei, Taiwan, vor einem sehr engagierten und enthusiastischen Publikum ein dreitätiges Seminar zum Thema „Reconsidering Martin Luther for the 2017 Reformation Anniversary: Theological Insights and Ecumenical Hopes“.

Kolloquium in Venedig

Kolloquium in Venedig

2017 ist das Jahr des 500. Jubiläums der Reformation. Das Strasbourger ökumenische Institut hat in der Vorbereitung dieses Jubiläums eine wichtige Funktion, und auch im kommenden Jahr werden die Institutsmitglieder an vielen Kolloquien und Vorträgen beteiligt sein. So hat das Strasbourger Institut, welches die ökumenische Forschungsarbeit für den Lutherischen Weltbund leistet, entscheidend zu der Erarbeitung des Textes „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ beigetragen in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-Möhler-Institut, das den gleichen Auftrag hat im Namen des Päpstlichen Einheitsrates. Die beiden Institute haben auch die Liturgie mit erarbeitet, die der Papst feiern wird bei dem Treffen des LWB und des Einheitsrates am 31. Oktober 2016 in Lund.

Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Abschied von Prof. Sarah Hinlicky Wilson

Nach siebeneinhalb Jahren als Assistant Research Professor am Institut kehrt Prof. Sarah Hinlicky Wilson mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten zurück. Während ihrer Zeit in Strasbourg war Wilson Beraterin in der Internationalen lutherisch/orthodoxen Dialoggruppe und führte verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit orthodoxen Theologen durch, unter anderem eine Tagung zu Elisabeth Behr-Sigel und die Gründung der Lutheran-Orthodox Theological Fellowship. Sie gehörte auch der Proto-Dialoggruppe des Instituts mit pentekostalen Theologen an, nahm an der Planung für den offiziellen Dialog zwischen dem LWB und den klassischen Pfingstkirchen teil und verfasste eine Studie mit dem Titel A Guide to Pentecostal Movements for Lutherans (Eine Einführung in die Pfingstbewegungen für Lutheraner).